In dieser Woche fand auf der kleinen Ostseeinsel Vilm (südöstlich vor Rügen gelegen) ein Workshop zum Thema naturverträgliches Geocaching statt. Eingeladen hatte das Bundesamt für Naturschutz. Neben Vertretern der Listingplattformen Opencaching.de und Geocaching.com waren auch Vertreter von Gruppen anwesend, die das Cachen kritisch sehen, etwa Natur- und Fledermausschützer, Nationalpark-Ranger und Jäger. In zahlreichen Vorträgen und äußerst konstruktiven Gesprächen bis spät in die Abende stellten die Teilnehmer ihre Sichtweisen, Sorgen und Vorbehalte dar. Die Geocacher zeigten in Präsentationen auf, was dieses Hobby ausmacht, wie das richtige Vorgehen bei problematischen Caches aussieht und wie Geocaching bereits an vielen Stellen zur Umweltbildung eingesetzt wird. Neben einigen Ansätzen, die sich kurzfristig umsetzen lassen, ergab sich auch der Ansatz, durch Kommunikation mit den Kritikern sowie Aufklärung und Zusammenarbeit mit lokalen Naturschützern die Wahrnehmung der Geocacher zu verbessern. Die Teilnehmer beschlossen, auch nach dem Workshop in Kontakt zu bleiben und sich über ihre weiteren Erfahrungen auszutauschen.

  1. Jörg (DWJ_Bund) (1 comments)

    Die Mitmachplattform http://www.geocaching-dialog.de greift diesen Dialog auf und möchte das Know-how der Geocacher wg, Sensibilisierungen nutzen.

    Denn wenn man Konflikte beim Geocaching von vornherein weitestgehend vermeiden kann, dann ist allen geholfen.

    Die Ergebnisse sollen in Form von Comics (danke an die Mietzecacherin!) über Listingplattformen, Foren, Blogs und auch GPS-Geräteherstellern (Fachhandel) unter die Leute gebracht werden.

    Schaut doch mal auf http://www.geocaching-dialog.de vorbei. Das wäre super!

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