Einmal im Jahr treffen sich die Vereinsmitglieder, der Vorstand von Opencaching Deutschland e.V. und alle interessierten OC-Cacher zu einer großen Zusammenkunft. Das HQ-Event findet immer an einem anderen Ort statt und dieses Jahr lud die OC only-Hochburg Flensburg ein.

Am Freitag startete das 6.OC-HQ-Event mit einer Führung durch die geschichtsträchtige Marineschule in Mürwik, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist. Die Einheimischen nennen das Gebäude auch die “Rote Burg am Meer“. Hier werden seit 1910 die Offiziere der Seestreitkräfte ausgebildet.

Marineschule Mürwik

Führung durch die Marineschule in Mürwik

ÜbungsmastAm gut bewachten Eingang der Marineschule wurden wir von einem Stabsbootsmann empfangen, der uns durch die Anlage führte und viele interessante Informationen über die Schule, die Ausbildung der Soldaten und die -teils auch sehr dunkle- Geschichte der alten Gemäuer zu erzählen hatte. Wir besuchten unter anderem das Hauptgebäude, den Appellplatz und den Hafen für die Ausbildungsschiffe. Außerdem besichtigten wir einen riesigen Segelmast, der auf dem Trockenen steht und an dem die Soldaten das Klettern am Mast und in den Takelagen üben. Einigen T5-Cachern lief das Wasser im Mund zusammen, aber selbst klettern durften wir leider nicht. 

Da Geocacher naturgemäß ziemlich neugierig sind, viele Fragen stellen und an allem Möglichen interessiert sind, wurde aus der veranschlagten einen Stunde für den Rundgang letztlich fast zwei Stunden. Nach einer eindringlichen Belehrung, auf dem Schulgelände „nur ja keinen dieser Geocaches zu verstecken“ (man hatte schon schlechte Erfahrungen mit kleinen, virtuellen Monstern gemacht…) wurden wir dann alle wieder ehrenhaft entlassen.

MKraftfahrtbundesamtittagessen im Kraftfahrtbundesamt

Danach machten wir uns auf den Weg zum gemeinsamen Mittagessen in einer weiteren sehr bekannten Flensburger Institution, dem Kraftfahrtbundesamt. Hier werden die “Punkte in Flensburg“ sicher verwahrt und manch einer hielt vielleicht seinen Führerschein besonders gut fest, als wir das Gebäude betraten. In der Betriebskantine war nicht allzu viel los und wir bekamen einen großen Tisch, an dem wir speisen und die Cachetouren für den Rest des Tages planen konnten.

Cachen in Flensburg und UmgebungHafen Flensburg

Bis zum späten Abend gab es danach noch viel zu erleben. Einige trafen sich zum gemütlichen Beisammensein mit den netten und gastfreundlichen Cachern aus der lokalen Community, andere wollten sich lieber noch etwas die Füße vertreten und zogen allein oder in Rudeln durch die Stadt oder das Umland und suchten Dosen.

Impressionen vom ersten Tag des Events

 

Die Bildrechte liegen bei Der Windling und Mic@.

 

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